Sonntag, 20. Mai 2018

6 Merkmale bei Frauen, die oft verletzt wurden ...



Enttäuschungen, nicht gehaltene Versprechungen, Gefühlsspielereien, Lügen und Betrug zeichnen auf unserem Herzen hässliche Narben.

Es macht uns misstrauischer, kälter und hinterlässt einen faden Beigeschmack in Sachen Liebe.


Wie gehen wir mit diesen Beigeschmack um?
Spülen uns den Mund mit "Alles-wird-gut"-CleanyourHeart aus und putzen den seelischen Dreck einfach weg oder lassen wir uns schnell auf neue Sachen ein?
Mit dem Besen beseitigen wir immer wieder den Scherbenhaufen, kehren ihn zusammen und versuchen dabei nicht zu weinen. Diese Verletzung schmerzt. Immer wieder Anlauf nehmen, immer wieder neu hoffen und glauben, diesmal fühlt es sich richtig an. 


Gefühle können irgendwann nicht mehr richtig gefühlt werden. Sie werden verdrängt oder kalt gestellt. Wir holen aus einer ganz ganz tiefen Schublade aus unserem Herzen den großen "EGAL-Stempel" und stempeln einfach über das Gefühl. Somit haben wir unsere Gleichgültigkeit und können damit ganz anders umgehen.
https://picjumbo.com


1. Liebe = Traurigkeit
Diese Frauen akzeptieren das Liebe etwas trauriges ist.
Die Liebe wird durch alles Erlebte mit Traurigkeit gleichgesetzt. Durch alle Erfahrungswerte wissen wir, dass wenn wir Liebe fühlen, es immer irgendwie etwas trauriges zu erleben sein wird.

2. Respekt geht verloren.
Diese Frauen verlieren den Respekt vor Menschen.
Am Anfang vor dem Beginn aller Erfahrungen, trug diese Frau ihr Herz am rechten Fleck. Sie wurde oft im Stich und im Irrglauben gelassen. Ihr wurde übel mitgespielt, doch sie lernte durch diese Spiele und Verletzungen ihre Lektionen. Wie kann man Respekt vor Menschen haben, die einen ständig verletzen und unachtsam mit der Seele anderer Menschen umgehen? Vertrauen ist wichtiger als zuvor und wird an keinem Menschen mehr "verschwendet". 

3. Romantik ist lächerlich.
Diese Frauen machen sich über Romantik lustig.
Jede dieser Frauen glaubte an den 7. Himmel, an die rosarote Wolken und das weiche Gefühl im 7. Himmel auf Wolke 7 ihren Liebsten zu küssen und in seinen Armen zu liegen.
Mit jeder Verletzung, jeder Lüge und jedem Schmerz wurde das Bild "Romantik" Stück für Stück zerstört. Romantik ist was für "Weicheier" für "Leichtgläubige". Diese Frauen haben den Leitsatz: "Romantik ist was für "Dumme" und existiert nicht!". Die Romantik scheint ausgestorben zu sein, genauso wie Gefühle.

4. Die wahre Liebe gibt es nicht.
Diese Frauen hörten auf, an die wahre Liebe zu glauben.
Vormals liebten sie aus tiefstem Herzen im gutem Glauben. Doch dann kamen immer wieder die gleichen Erfahrungen mit den Verletzungen.
Sie dachten, das es besser sei, durch das Leben zu gehen ohne den Glauben an die wahre Liebe. Lieber ein Herz aus Stein, als noch weitere Enttäuschungen und Verletzungen. Wer kann ein Herz aus Stein schon verletzen? Wer macht sich heutzutage noch die Mühe überhaupt, diese Steine zu zerschlagen?
Die Sprache der verletzten Frauen ist mit viel Ironie und Sarkasmus als Waffe gegen diesen Irrglauben wahre Liebe.


5. Ich tue dir auch weh und wehre mich.
Diese Frauen brechen auch Herzen und verlassen dann die Geliebten.
Dieser Schmerz, diese Erfahrungen bringen diese Frauen in die Lage, nicht auf ihr eigenes Gefühl, ihr Herz und ihre eigene Liebe zurück zu greifen. Das Herz ist paradoxerweise selbst unter steinigem Verschluss. Dabei merken sie nicht, dass sie mittendrin sind, diese Verletzungen ihren Geliebten zuzufügen. Diese Frauen sind im gleichen Modus, Schmerz weiter zu geben und Herzen zu verletzen. Tiefe Narben zu hinterlassen.
Sie tun genau das Gleiche, weil sie den Glauben an die wahre Liebe verloren haben. Sie bewegen sich in dieser Verletzungsspirale.



6. Die leise Stimme der Hoffnung.
Diese Frauen haben dennoch diese leise innerliche Stimme 
Obwohl die Erfahrungen schmerzhaft waren, gab und gibt es immer diese innere Stimme, die ihnen immer zuflüsterte: "Gib nicht auf! Irgendwann wird Deine große Liebe kommen!"
Obwohl das Herz gebrochen und nun aus Stein ist, gab und gibt es Hoffnung die große Liebe mit Hammer und Meißel für das betonierte Herz zu finden.





Braucht ihr Hammer und Meißel?

Eure Maria

Freitag, 18. Mai 2018

Das Geheimnis von Friendship with benefits (fwb)





Das wöchentliche 8-Augen-Gespräch der Single Frauen 

Wir, 4 Damen, haben alle die gleiche Ausgangssituation. Wir sind nämlich alle (einige jetzt wieder) Single.
Unser Ritual ist, dass wir versuchen uns jede Woche einmal zu sehen und die Happy Hour der Cocktailbar unseres Vertrauens zu nutzen und unsere alltäglichen Probleme, Ansichten, Ängste, craziest Storys und die neusten News zu besprechen.

Unser heutiges Thema meine Damen und Herren ...

#1 Friendship with benefits (*fwb*)
(Freundschaft mit besonderen Vorteilen)

Das Thema ist ziemlich gefragt.
Wer von uns 4 Damen hat oder hatte einen Buddy with benefits und vor allem, wie geht jede damit um?
Wie ist da das genaue Handling?
Wie sind die Erfahrungen?
Also 2 von uns haben keinen. Die anderen beiden sind ganz zufrieden und haben sogar fixe Termine/Dates. Aber halt ... alles gleich langsam von Anfang an.

Wie lerne ich so einen Mann für so eine "Freundschaft" als Single Lady kennen?
Woher kamen und kommen diese Buddys?
Die Möglichkeiten hierzu sind echt unbegrenzt.
Entweder aus dem Bekannten- und Freundeskreis, Arbeitskollegen oder direkte Onlineplattformen.
Wer Interesse hat hier mal eine kleine Aufzählung Friendseek (kostenlos), C-Date (kostenlos für Frauen), Parship (kostenpflichtig), elitepartner (kostenpflichtig) und natürlich Tinder.

Als wir sehr durstig weiter an unseren Cocktails schlürfen, wird neugierig von der einen oder anderen nachgefragt, wie wer wen wo kennengelernt hat.
Erfahrungswerte unsererseits: Friendseek + Parship.
WIRKLICH? Fragt Ihr Euch jetzt sicher. Und ich, als heutige Sprecherin dieser Single-Ladies-Gruppe bestätige die Aussage.

C-Date soll humaner sein, wobei der Anteil an vergebenen Männern relativ hoch ist. Ist dann noch mal anstrengender und mühsamer.

Termine fixieren und dennoch spontan bleiben? Why not!
So das Credo. Damit hätte jeder was davon und wenn man den Trieb wieder einmal dringend und deutlich spürt, dann klingelt man durch oder schreibt gleich über Whatsapp.
Interessant!


Always-Night-Stand? Oder doch Repeat-One-Night-Stand?
Gefühle und Kuscheln ja oder nein?
Was genau passiert da?
In reger Diskussion werden die Meinung ausgebreitet, am Strohhalm noch ein leckeres Schlückchen vom Cocktails gesogen und dann mal ausgesprochen, wie es wirklich damit aussieht.
Es wird ausgepackt.
Gefühle versuchen die meisten Frauen - darüber sind wir uns alle ohne Ausnahme einig - aus dem Spiel zu lassen. Die Betonung liegt auf Versuchen, sonst wären wir ja alle viel viel schlauer und würden gar nicht großartig darüber reden.
Frauen und Gefühle in Kombination mit Sex läuft zu 99,9% auf eine Beziehungsebene hinaus. So unsere einstimmige feucht fröhliche Mojito-Cosmopolitan-Meinung.

Neues Statement: Kuscheln nein Danke! Nicht mit dem Buddy vom FwB.

Denn beim Kuscheln wird ganz einfach das Hormon Oxytocin (Bindungshormon) ausgeschüttet. Bindungshormone! Hier  nachzulesen

Steckt hinter Fwb wirklich eine gute Freundschaft oder ist es eher oberflächlich gehalten?
Wir steckten die Köpfe zusammen, diskutierten und bestellten noch einmal eine Runde für alle nach.
Mit trockener Kehle, kann so ja nicht geredet werden.
Die Rückmeldung kam einstimmig: Das Ganze so schön wie möglich oberflächlich halten.
Gefühle sind böse und haben uns allen 4 nicht gut getan.
Einstimmig beschlossen: Kein Kuscheln danach!!!
Vielleicht einen gemeinsamen Drink davor, aber nie auf der Beziehungsebene. Es geht rein um Sex, Ladies, immer wieder vor Augen halten bitte.

Affäre oder Freundschaft?
Besagt das Wort nicht Freundschaft mit besonderen Vorteilen? Aber eine Freundschaft impliziert wiederum das es Nähe, Vertrauen und eine jegliche Art von Bindung gibt.
Pfui ... Wie soll das denn zusammen passen?
Es passt.



Zusammenfassung
Es gibt kein Geheimnis.
Wir sind zu dem Schluss gekommen, wenn Gefühle (und jetzt wie hier ein bisschen Alkohol) mit im Spiel sind und das böse Hormon Qxytocin gefördert wird, kommen wir alle nicht aus. Das endet meistens nicht gut.
Daher versuchen emotionale Bindungen zu vermeiden und nur auf die körperlichen Gelüste zu hören.
Kein Kuscheln! Keine Erwartungen im emotionalen Bereich!
Du siehst jemanden immer, teilst mit ihm intimes und verschließt aber deine Seele, deine Gefühle und dein "ich". That's all.

Ob das zwischenmenschlich so der wahre Hit auf Dauer ist und was die wirklichen Nebenwirkungen davon sein könnten, das wissen wir alle nicht.
Ja, wir waren uns in der Runde einstimmig einig, dass wir von Nebenwirkungen sprechen. Dennoch genauer hinschauen, hinspüren wollten wir dann alle nicht.
Nicht nach dem 4. Jumbo Mojito bzw. Jumbo Cosmopolitan. (Happy Hour muss man einfach nutzen)

Die Frage, ob das mental/emotional so gesund ist?
Explizit frage ich mich, ob das uns nicht doch weiter entfernt von der gewünschten "Partnereinheit"/"Beziehungswunsch"?
Vielleicht bringt es wirklich gute Vorteile für bestimmte Lebensabschnitte. Doch nur Sex mit dem Bekannten/Buddy, mit dem man nicht kuscheln sollte/darf, weil sonst alles wieder so drama wird?
Ist es "das" wirklich?

Wie sieht Ihr das ganze? 
Hattet ihr schon mal so eine Freundschaft mit besonderen Vorteilen? 
Schreibt entweder ein Kommentar oder eine Email.
Ich freue mich auf Eure Statements.

Eure Maria



#kopfundherzoeffner #friendship #love #sex #single #singleladies






Donnerstag, 17. Mai 2018

3 klare Worte zum warnenden Rückblick! Lass endlich los!


Schreit meine innere Stimme und mir wird einfach einiges bewusst.




Ich schaue aus meinem Schlafzimmerfenster, es regnet.
Dann schaue ich wieder auf mein Handy. Das liegt auf der Fensterbank.
Ich warte darauf, dass eine Whatsapp-Nachricht kommt oder Dein Auto auf den Parkplatz vorfährt. Im gleichen Augenblick bereue ich die Gedanken, das Warten auf Dich und den Blick aufs Handy.
Es wird nichts mehr von Dir kommen.
Mir geht es doch nicht so gut dabei. Ich habe körperlichen und seelischen Schmerz und irgendwie war der Höhenflug wie eine Droge. Bin ich süchtig danach? Kalter Enzug!



Ich schaue in den Spiegel, der am Kleiderschrank angebracht ist. Ich sehe mich und erkenne mich nicht.
Keine strahlenden Augen mehr.
Berühre den Spiegel. als wäre die Frau im Spiegelbild ein Geist aus einer alten Zeit.
Ich streichel der Frau im Spiegel über die Wange und flüstere ihr zu:
"Alles wird gut. Du musst stark sein und stark bleiben! Wie immer!"

Der Versuch dieser Frau im Spiegel ein gewinnbringendes-alles-wird-gut-Lächeln zu übermitteln, kostet mich unheimlich viel Kraft.
Wer hätte gedacht, dass ein Lächeln so schwierig werden kann.
Ich sehe die Frau im Spiegel, die versucht zu lächeln.
Es wirkt verzerrt und traurig.


Ein Gefühl von tiefer Scham überkommt mich. Wie kann ich mich so gehen lassen, schrillt der innere Kritiker im Kopf. Ich gehe vom Schlafzimmer über den Flur ins Wohnzimmer. Barfuß.
Hab nur noch das grüne Baumwollshirt an, was er mir zum Schluss da gelassen hatte. Noch immer mit seinem Duft.
Denn wenn er mir fehlt, genau jetzt wie in diesen Stunden, ziehe ich das Shirt an und rieche ihn.

"Auch wenn ich dich nicht höre, wenn ich dich nicht sehe oder nicht anfassen kann, hab ich das Gefühl, du bist in meiner Nähe.
Ich hab dich nicht festgehalten.
Dennoch fällt es mir schwer dich los zu lassen.", höre ich mich laut sagen.

Das Weinglas füllt sich. Es ist Sonntag Nachmittag.

Die für dich erstellte Playlist läuft im Hintergrund und ich setze mich mit dem Weinglas in der Hand aufs Sofa.

Diese Tage werden auch vorbei gehen. Es wird weiter gehen und irgendwann wird dein Geruch zu meinem Geruch am T-Shirt. Die Erinnerung an unsere besondere wunderschöne Zeit wird auch mit der Zeit blasser und blasser.

Ich hole mein schwarzes Notizbuch und zücke meinen Kugelschreiber:

Was kann ich tun, um los zulassen? 

Dankbarkeit
Ich erinnere mich an die schöne Zeit, die wir zusammen verbracht haben. Schaue unsere Videos und Fotos an. Ich danke ihm, für die schöne Zeit und dafür, dass er mir zu dieser Zeit so gut getan hat.

Selbstwert
Hinfallen ist keine Schande, aber liegen bleiben. Also aufstehen und sich bewusst machen, dass hinter dem Fenster noch eine Welt auf mich wartet, die erkundet werden will.
ICH BIN ES MIR WERT, MICH ZU LIEBEN, MICH ZU ACHTEN UND MICH SO ZU AKZEPTIEREN, WIE ICH BIN. ICH BRAUCHE MICH.



Selbstschutz mit Selbstliebe und kein Selbstbetrug sondern absolute Ehrlichkeit mit sich selbst
Nein, ich bin kein Egoist.
Ich selber muss mir wichtig sein, damit andere wissen und spüren wie wichtig ich bin.
Selbstschutz? Ja wie kann ich mich selbst schützen?
In dem ich damit anfange mir selbst wichtig zu sein und meine Selbstliebe nicht von anderen abhängig mache. Das ich  damit anfange, mir den Spiegel der Wirklichkeit vor die Augen zu führen und mich keinen Illusionen hingebe, dass diese Beziehung für mich die Erfüllung ist. Denn sie wird es nie sein. Loslassen um zu merken, was wirklich hält.
Die Erkenntnis, dass es nicht halten wird, die sollte man ehrlich annehmen.

*kurze Anmerkung: Das Weinglas ist noch halbvoll. Das zeigt ja wohl meine positive Lebenseinstellung.*

Das schwarzes Notizbuch wird zugeklappt. Meine 3 besonderen Stichpunkte hab ich notiert. Ein Gefühl von Erleichterung macht sich in mir breit.
Ein kurzer Gedanke huscht durch meinen Kopf wie ein schneller Blitz.

Die Frage: Was ist, wenn du keinen wie ihn wieder finden wirst?

Ich wiederhole die 3 Worte laut in meinem Wohnzimmer---

Dankbarkeit
Selbstwert 
Selbstschutz

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Loslassen?



Eure Maria

Mittwoch, 16. Mai 2018

3 Anzeichen, die mir die Augen öffneten ...


Ich durfte bei dir sein.
Durfte deine Haut spüren.
Habe jeden Kuss und jedes Lächeln genossen.
Dich fühlen.
Dich berühren.
Diese Blicke in die Seele.
Du hast mir Deine Gedanken mitgeteilt und ich dir meine.
Deine Hand in meiner. 
Eine starke Verbindung zum anderen.
Das unsagbare Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Das "Ankommen" was ich noch nie erlebt hatte.

Durfte mit Dir so hoch fliegen in so unsagbarer Höhe.
Soviel Zärtlichkeit, soviel weiche und sinnliche Berührungen und unbeschreibliche Schwingungen. 
Gehalten von deinen starken Armen.
Ich durfte mich bei Dir fallen lassen.
Du warst da.
Hast mir das Gefühl der absoluten Sicherheit gegeben.
Deine Augen.
Sie berührten meine Seele und ich wusste, dass Du für mich ein Mann warst, der mich aus meiner Herz-bleibt-zu-Zone raus geholt hat.
Deine Berührungen waren mein Halt.

Foto by VIKTOR HANACEK

Wir wussten beide, dass das alles wohl nicht gut enden würde, oder?
Genau aus diesem Grund, konnten wir aneinander nicht loslassen. Wir hielten uns fest, sogen dieses unbeschreibliche Gefühl ganz fest ein.

Immer wieder hab ich Dir gesagt, dass ich davor Angst habe. Ich wollte immer wieder einen Schritt zurück gehen. Mich wieder lösen. Doch konnte ich es nicht. Du warst meine Droge und dann diese Angst. Diese Angst so tief zu fallen.

Wann es genau war und wann es sich eingeschlichen hat, dass alles weiß ich nicht mehr.
Es ging schnell. 
Du warst innerlich zu. 
Ich wollte Dir helfen. 

Hab Dich gefragt, ob ich zu Dir kommen soll.

Du hast mich nicht Dir helfen lassen.
Ich weiß, dass ich für dich einfach nicht mehr da war.
Ist das Liebe?
Deine Schwüre, mich nie fallen zu lassen, waren weg geblasen. 
Meine Hand sollte deine halten. Dich stärken. Dich schützen.
Ich wollte bei Dir sein. Dir helfen. Dich unterstützen.
Dich nicht fallen lassen.
Deine Worte, leere Hüllen, die nicht zu dir passende Oberflächlichkeit von irgendwelchen Aussagen, die nicht mehr von Dir waren. 
Wann war ich Dir nicht mehr genug? Wann hast Du mich für dich bei Seite geschoben?
Wann konnte ich Deine Ansprüche nicht mehr erfüllen?
Warum durfte ich Dir nicht mehr helfen?

Deine Augen wurden immer leerer. Kein Strahlen mehr.
Warum hab ich es erst so spät gesehen und wieso ist es mir nicht früher aufgefallen?
Ich fühlte mich immer und immer mehr leerer und ohne Energie.
Traurigkeit und das Gefühl, versagt zu haben, dir nicht mehr helfen zu können. Das nahm Überhand.
Es fraß mich von Innen auf. 

Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht zu Dir durch kam.
Wir konnten doch immer miteinander reden.
Ich probierte es. Da war diese Mauer. Ich kam nie durch.

Und plötzlich schlich sich Stille und Redepausen ein.

Wie kann ich für dich da sein, wenn Du mich nicht lässt?
Ich weinte. Ja, ich weinte mal schnell und mal ohne Kontrolle. Jedoch still und heimlich. Warum? Weil ich dich damit nicht belasten wollte. 
Spürte diese tiefe Traurigkeit, die mich so allein hat fühl lassen. 
Als würde mir etwas fehlen. 
Kennt ihr das? 
Habt ihr das auch schon mal erlebt? 
Es überkommt einen einfach.


Also habe ich weiter in mich hinein gehorcht.
Ich spürte das sich was geändert hatte.
Vor allem ICH hatte MICH verändert.
Mir wurde dann vieles klar.



1. Anzeichen - Leere 
Ich spürte diese Leere.
Diese Kälte. War es Deine Kälte oder meine?
Da wo noch vor kurzem diese warme Liebe war, spürte ich nur noch Kälte.
Woher genau es kam, konnte ich nicht zuordnen. Ob es daran lag, dass mir der Mann, der mit mir so hoch geflogen war einfach nur fehlte. 
Ich wollte mich nicht mehr leer fühlen.

Wenn Du für dich genauso es spürst, dann lass Dir einen guten Tipp geben. Höre auf deine innere Stimme, dein Bauchgefühl und spüre wirklich fest nach. Frage dich, warum diese Leere in dir ist.

2. Anzeichen - Traurigkeit
Genau an diesem Punkt, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich spürte, dass ich einfach traurig war, weil ich mich abgelehnt und nicht mehr gebraucht fühlte. Ich war jemand anderen mehr eine Last und dieser wollte mich nicht haben. Genau darüber war ich traurig.
Ich war traurig darüber, nicht mehr so hoch emotional fliegen zu können. Einfach am Boden von der Realität und dieser Traurigkeit gehalten zu werden, obwohl ich so gern aufsteigen wollte.

Manchen geht es gut damit, sie stecken es einfach besser weg. Ich allerdings, bin der Typ Frau, der überlegt, was sie nicht richtig gemacht hat und warum es sich so fühlt.

3. Anzeichen - Du gibst Dir für alles die Schuld
Mein Fehler! 
Alles meine Fehler!!!
Ich hab diese ganzen Fehler gemacht? Leise kam diese Frage in meinem Kopf auf. Ja, genau meine Schuld war es, dass ich mich jetzt so fühle und er sich von mir distanziert. 
Ich musste irgendwas getan haben, dass er sich so von mir fern hält. 
Mich nicht mehr an seiner Seite wissen möchte.

Moment.....
SCHLUSS ...

Genau ab diesem Zeitpunkt, spürte ich, dass es doch einfach nicht sein kann, dass ich mich schlecht, schuldig, allein und einfach traurig fühle, für etwas, was überhaupt nicht mein "Problem" ist. Nur weil jemand, mit sich nicht im Reinen ist oder whatever, eine Liebe nicht fühlt oder vielleicht gar keine Gefühle momentan oder auch zukünftig nicht fühlen kann. Dafür muss ich mich nicht verantwortlich fühlen. Sorry guys ... it is not my fu***** Business!



Nichts tut für immer weh ...immer wieder Anlauf nehmen.
Diese Erkenntnis, hatte womöglich schon die eine oder der andere.
Mir fiel es dann wie Schuppen von den Augen.

Als ich für mich diese Anzeichen erkannt habe, habe ich noch mal darüber nachgedacht und bin für mich zu dem Entschluss gekommen, dass ich so nicht glücklich werden kann.

Ich suchte das Gespräch. Nicht ein- oder zweimal, sondern gleich mehrmals.
Du hast beteuert, es wäre alles in Ordnung. Und dennoch bist auf die Gespräche nie eingegangen, weil dein persönliches Drama im Vordergrund stand. Helfen durfte ich dir dabei nicht. Vielleicht hin und wieder. Ich sollte dir immer zuhören. Immer und immer wieder. Zuhören. Aber zu Dir durfte ich nicht mehr.


Mein Instinkt und mein Bauchgefühl, sagten mir was ganz anderes.




Mein Gefühl sagte mir, dass ich nichts weiter tun kann. Meine Intuition ließ mich fühlen, dass Du wahrscheinlich diesen Weg allein und ohne mich gehen musst und willst.

Den Entschluss habe ich dann getroffen. Mir ging es schlechter und sagte kurz und knapp "Ciao".
Auf meine Intuition habe ich mich verlassen und ich lebe seit dem damit und habe das Gefühl, ich komme wieder zu mir selbst. Mehr schlecht als recht. Aber ich ich bin auf dem Weg.

Manchmal ist es einfach so und man erkennt für sich, was man wirklich will. Oder glaubt es zumindest.

Allerdings glaube ich daran, dass jeder Mensch bedingungslos geliebt werden will und wir auch bedingungslos lieben können. Diese Erfahrung hab ich für mich mitgenommen und bin dankbar dafür.
Mein Herz wurde geöffnet und habe wieder gefühlt und geliebt.
Dafür danke ich Dir. 

Nur dürfen wir nicht vergessen, Liebe muss immer im Gleichgewicht passieren.
Liebt einer mehr als der andere, verlieren wir uns oft und enden beim Gewinner und Verlierer. 

Diese Spirale der Lieblosigkeiten, die wenigen Worte der Zärtlichkeit und kalte oberflächliche Gespräche dürfen nicht mehr starten und Hauptteil einer Beziehung - wie auch immer - sein. 
Schon befinden wir uns wieder im Kreislauf der Leere, Traurigkeit und auf Fehlersuche bei uns selbst.

Aufwachen, weiter machen und voran sich selbst lieben.
Nur wer in der Lage ist, sich selbst zu lieben, wird bedingungslos andere lieben können.


Wieder komme ich zum Schluss, dass Hoffnung ein wichtiger Bestandteil im Glauben an ein gutes Leben ist und manche Begegnungen eben nicht nur "zufällig" sind. Aber was "nicht zufällig" ist, braucht wohl mehr Zeit zur Heilung. Fakt ist, es kommt alles so, wie es kommen soll. 


Eure Maria



P.S.: 
Danke für diese Erfahrung. Ich hoffe, Du liest es.
Irgendwann und vielleicht, ja vielleicht treffen wir uns.
Sitzen gemeinsam auf einer Bank und schauen aufs Meer hinaus.
Erzählen uns von unserem Leben und unseren Erfahrungen. 


Sonntag, 13. Mai 2018

Verliebe dich nie in eine/n Romantiker/In ...

wenn Du nicht bereit bist, in eine tiefe und wunderschöne, manchmal auch sehr tobende Gefühlswelt abzutauchen. 

Romantiker sehen die Welt anders und öffnen auch nicht jedem ihr Herz.
Öffnen sie ihr Herz, ist es wie ein warmer Liebesregen, der dich genau da abholt, wo du gerade bist und dich in nie zuvor gekannte Höhen trägt.




Ein Romantiker, wird Dir diese besondere Seite, die er hat, nicht sofort zeigen. Er wird sie gut verstecken und er wird dich oft testen. Denn oft sind diese Romantiker schon mehrmals tief verletzt worden. Es gab immer wieder andere Personen, die sagten sie würden sie lieben und nie verletzen. Diese Personen versprachen den Romantikern, sie würden die Welt besser machen. Ihre Hand würden sie nie loslassen und sie tragen, wann immer sie gebraucht würden. Das schworen die besagten Personen immer und immer wieder dem hoffnungslosen Romantiker.

Irgendwann kommt der Moment, in dem der Romantiker nicht mehr diese Seite zeigt oder zeigen kann, was er fühlt. Oft fühlt er sich Gefangen. Die Angst vor der Verletzung ist oft größer als die Hoffnung.

Er kann nicht glauben, dass es wirklich jemanden draußen in der Welt gibt, der diese Romantik, tiefe Verbundenheit und wahrhaftige Liebe verspürt. 


Denn der Verstand des Romantikers versucht eindeutig das Herz zu schützen. Keine weiteren und schwer verheilenden Narben mehr am Herzen. Denn wann kann man noch unterscheiden, ob es wirklich der richtige Partner ist? Ob es die Person ernst mit einem meint? Auch wenn "der/die Richtige" vor dir steht und beteuert und schwört, würdest Du aufgrund Deiner gemachten Erfahrungen ihn sicherlich nicht sehen wollen und ganz wichtig, ihn nicht sehen können. 


Denn das Herz ist verschlossen. Manchmal müssen wir allein bleiben, für eine gewisse Zeit, um was für uns zu lernen und um uns selbst heilen zu können.

Was macht den Romantiker aus? 

1. Der Glaube an die große Liebe
Irrsinn? Wer weiß das schon. Ich für meinen Teil, kann nur sagen, dass ich dem Universum ganz gezielt und nicht galant - Achtung not ladylike - meinen Mittelfinger gezeigt habe. 
Gibt es wirklich die große Liebe? Habt ihr sie gefunden?
Ich denke oft daran, wie es wäre, das Herz wirklich zu öffnen und keine Angst haben zu  müssen verletzt oder durch wen vermeintlich besseren ersetzt zu werden. Der Romantiker glaubt allerdings an die große Liebe und das mit allem was dazu gehört.

2. Das Lachen in Deinen Augen
Romantiker lieben die Augen des anderen. Sie lieben es, die Emotionen und das Strahlen in ihrem Gegenüber zu sehen. Das Lachen und das Leuchten, was ganz tief aus der Seele kommt. Das Gefühl zu spüren und es in den Augen zu sehen, wie glücklich dein Gegenüber ist, das ist eines mit der schönsten Gefühle, die liebende Romantiker besitzen. Die Augen sind das Tor zur Seele und was gibt es tieferes, als den Blick die Seele und die damit verbundene Liebe.

3. Du kannst es nicht oft genug sagen ...
... wie sehr dich dein Gegenüber glücklich macht. Romantiker lieben und genießen es, dem anderen zu sagen, wie wichtig und bedeutend er für ihn ist. Die damit verbundenen Gefühle/Emotionen balsamieren die Seele und steigern einfach die Glückshormone. Komplimente gehören dazu, diese müssen oft ausgesprochen werden. Damit der andere wirklich weiß, wie wichtig, wie schön und wie bedeutend der andere für ihn ist.

4. Das Schloss vorm Herzen
Wenn Romantiker fallen, fallen sie tief. Es dauert eine Zeit bis sie sich vom Schock der Lieblosigkeit erholen können. 
Wobei die Definition von Zeit hier keine Rolle spielt und auch nicht genannt werden kann. Ob sich das Schloss oder die harte Mauer vom Herzen löst ist immer die große Frage. Es liegt nicht am gegenüber, sondern bei einem selbst. Ist man gewillt, neue Erfahrungen zu machen oder bleibt man einfach bei sich und sagt, dass man für sich selbst erst einmal heilen muss, darf und kann. Für alle, die sich in einen Romantiker verlieben, da bedarf es mehr Einfühlungsvermögen. Mehr Geduld.

5. Teile deine Liebe und habe Hoffnung
Wir alle sind miteinander verbunden, ob wir das wollen oder nicht. Wir haben alle miteinander eine Verbindung. Die eine Verbindung ist stärker und die andere ist schwächer. Du entscheidest, wann du wieder Deine Liebe und Dein Strahlen teilen möchtest. 
Es gibt keine bestimmte Zeit. 
Es gibt keine bestimmte Vorgabe. 
DU bist DEINE Vorgabe, DEINE Zeit und DEIN eigener Weg.



Wenn Du dich in einen Romantiker verliebt hast, genieße das Gefühl. 

Genieße das Schweben. Denk daran, nichts im Leben passiert rein zufällig. Keine Begegnungen sind wahllos. Ich wünsche Dir vom Herzen alles Gute.

Bist Du bereit für deinen persönlichen Romantiker und bereit für die Liebe?

Jessie Ware - Say You Love Me


Und du als Romantiker, bist du bereit dein Herz zu öffnen?

Eure
Maria